Pressemitteilung —
dm macht zukunftsfähiges Bauen zum Standard - Ökobilanz aus Neuried übertrifft Erwartungen
Karlsruhe, 12. Juni 2026. dm setzt einen neuen Maßstab für den Bau seiner Märkte: Eine erstmals durchgeführte Ökobilanz des dm-Markts in Neuried (Baden) zeigt, dass der Holzbau den ökologischen Fußabdruck im Vergleich zu konventionellen Bauweisen deutlich reduziert. Gegenüber Mauerwerksbauweise fallen die Emissionen um 264 kg CO₂/m² geringer aus, im Vergleich zu Betonbau sogar um 275 kg CO₂/m².* Auf Basis dieser Erkenntnisse führt die dm-Vermögensverwaltungsgesellschaft (VVG) eine neue Bau- und Ausstattungsbeschreibung ein, die zukunftsfähiges Bauen künftig als Standard bei dm verankert – von der Fassade über die Konstruktion bis hin zur Materialwahl und späteren Wiederverwendbarkeit. Sie dient nun als Grundlage für alle Neubauten sowie Um- und Anbauten.
„Die neue Bau- und Ausstattungsbeschreibung verdeutlicht unsere tiefe Überzeugung von zukunftsfähigen Bauen in einem neuen Standard. Wir wollen, dass unsere dm-Märkte nicht nur optisch nachhaltig wirken, sondern es im Kern sind. Das heißt, sie sind zukunftsfähig in ihrer Konstruktion, in den Materialien und in der Art, wie sie später zurückgebaut oder weiterverwendet werden können“, sagt Markus Trojansky, der als dm-Geschäftsführer die VVG und damit den Bau neuer dm-Märkte verantwortet.
Ökobilanzierung bestätigt ökologische Vorteile des Holzbaus
Die Entscheidung zur neuen Bau- und Ausstattungsbeschreibung basiert auf den Erfahrungen aus dem im April 2025 eröffneten Zukunftsmarkt in Neuried (Baden). Konkret hat dm in Neuried eine umfassende Ökobilanzierung des in vollständig modularer Holzbauweise errichteten Gebäudes durchführen lassen. Dabei wurden alle relevanten Bauteile – darunter Außenwände, Dach, Vordach, Photovoltaikanlage, Innenwände, Zwischendecke und Boden – in der Herstellungsphase berücksichtig.
In Neuried ließ dm unter anderem großformatige, kreuzweise verleimte Massivholzplatten (CLT-Elemente) zum Einsatz kommen, die hohe Stabilität, eine geringere Umweltauswirkung und einfache Rückbaubarkeit verbinden. Ergänzt wurde der Bau durch Holzrahmenkonstruktionen, Holzfaserdämmung, eine Holzfassade, extensive Dachbegrünung, eine Dach-PV-Anlage aus 180 Modulen mit 81,9 KWp, eine Luft‑Wasser‑Wärmepumpe sowie ökologische Innenmaterialien.
„Die unabhängige Ökobilanz zeigt klar, dass der Holzbau dem Mauerwerk und Beton deutlich überlegen ist – und zwar mit einer rund 140- prozentigen besseren Ökobilanz. Entscheidend dafür ist insbesondere die CO₂‑Speicherfähigkeit des Holzes, der geringere Materialeinsatz sowie die Möglichkeit, die modularen Bauteile sortenrein zu trennen und wiederzuverwenden. All diese Faktoren reduzieren den ökologischen Fußabdruck des Gebäudes“, sagt Markus Trojansky.
Zukunftsfähigkeit als Grundhaltung – nicht als Zusatzoption
Zentraler Bestandteil der neuen Bau- und Ausstattungsbeschreibung ist der deutlich erhöhte Holzbauanteil. Holz wird bei Neuanmietungen, Neubauten und Flächenerweiterungen künftig priorisiert, während konventionelle Bauweisen zunehmend zur begründungsbedürftigen Alternative werden. dm verzichtet bewusst auf eine separate „grüne“ Baubeschreibung und führt stattdessen alle ökologischen Kriterien – von der Holzbauweise bis zu zukunftsfähigen Materialien – in einem einzigen verbindlichen Standard zusammen.
Die Bau- und Ausstattungsbeschreibung definiert zudem klare Leitlinien für die Gestaltung der Außenbereiche: standortgerechte Bäume, biodiversitätsfördernde Pflanzen, versickerungsfähige Beläge, sowie flexible Vordachlösungen für Sonnen‑ und Witterungsschutz. Gleichzeitig bleibt die Orientierung für Kundinnen und Kunden gewährleistet.
Für das Gros seiner Märkte ist dm Mieter. Für die individuelle Umsetzung der neuen Standards steht dm mit all seinen an Bau und Betrieb der dm-Märkte beteiligten Partnern in engem Austausch.
Vorausschauend auf europäische Gebäudestandards
Mit der neuen Bau- und Ausstattungsbeschreibung bereitet sich dm frühzeitig auf die Anforderungen der EU‑Gebäuderichtlinie (EPBD) vor. Von 2030 an müssen Neubauten als Nullemissionsgebäude ausgeführt werden. dm schafft bereits heute die Grundlage dafür und setzt damit ein Zeichen für zukunftsfähiges Bauen im Handel.
*verglichen wurden Außenwandkonstruktionen von drei flächenmäßig vergleichbaren dm Märkten in Holz-, Mauerwerks- und Stahlbetonbauweise.
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Zu dm-drogerie markt
dm ist ein führender Drogeriemarkt und Omnichannel-Anbieter für Drogerieprodukte in Deutschland und Europa. Hierzulande arbeiten rund 63.600 Mitarbeitende bei dm, das Unternehmen betreibt mehr als 2.150 dm-Märkte. Europaweit beschäftigt dm rund 93.000 Menschen in mehr als 4.200 dm-Märkten. Kundinnen und Kunden wählten dm im Kundenmonitor 2025 erneut zum beliebtesten Drogeriemarkt. Auch in unabhängigen Studien und Umfragen – unter anderem von Stern und Statista – erhält dm regelmäßig Bestnoten für seine Unternehmens- und Zusammenarbeitskultur. Für sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit wurde das Unternehmen mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis „Konsumgüter Einzelhandel 2024“ ausgezeichnet. Weitere Einblicke in das gesellschaftliche Wirken von dm bietet der „Bericht zur Zukunftsfähigkeit“.