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dm-Geschäftsführung im Austausch mit CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel: Zukunft der Gesundheitsversorgung im Fokus

Im dm‑dialogicum in Karlsruhe hat sich die dm-Geschäftsführung mit Manuel Hagel, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Baden‑Württemberg und Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl am 8. März, über die Zukunft der Gesundheitsversorgung und die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen ausgetauscht.

Die dm-Geschäftsführung betonte, dass eine patientenorientierte Gesundheitsversorgung klare und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen brauche, die Fortschritt und Wettbewerb ermöglichen. dm möchte diesen Wandel konstruktiv begleiten.

Sebastian Bayer, dm-Geschäftsführer für Marketing und Beschaffung, unterstrich den Reformbedarf: „Unser Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen: Der demografische Wandel, eine immer älter werdende Gesellschaft und das Ausscheiden vieler Ärzte und Apotheker belasten das System zunehmend. Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass dringend innovative Lösungen notwendig sind, die Fortschritt ermöglichen.“

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zentrale gesundheitspolitische Weichenstellungen und ihre Auswirkungen auf die Versorgung der Menschen. Ein Schwerpunkt war die geplante Verschärfung der Versandvorschriften für Arzneimittel. Dabei wurde erörtert, dass strengere gesetzliche Regelungen dazu führen, dass Versandapotheken bestimmte Präparate künftig nur unter deutlich erschwerten Bedingungen versenden dürfen. Für Kundinnen und Kunden könnten dadurch höhere Kosten entstehen, und die Versorgung – gerade im ländlichen Raum – würde geschwächt.

Auch der Umgang mit EU-Versandapotheken war ein wichtiges Thema. Der Bundesrat hatte vorgeschlagen, ein neues Registrierungsverfahren einzuführen, das die bisherige „Länderliste“ ersetzen sollte, welche festlegt, aus welchen Staaten Arzneimittel-Lieferungen zulässig sind. Zwar hat die Bundesregierung diesen Vorschlag abgelehnt, in der Branche wird jedoch weiterhin diskutiert, dass ein solches Modell zusätzliche regulatorische Hürden schaffen würde.

Die Gesprächspartner unterstrichen ihren Willen, die Weichen für eine zukunftsfähige und verlässliche Gesundheitsversorgung stellen zu wollen. Dafür sei es notwendig, sachliche Debatten zu führen, zu differenzieren und aufeinander zuzugehen, um stabile Rahmenbedingungen und pragmatische Lösungen für das Land zu schaffen. Grundlegende Voraussetzungen, die auch den politischen Diskurs grundsätzlich prägen sollten. „Wir können das Land nicht gestalten, wenn wir nur zurückblicken”, so Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung. „Den Diskurs müssen wir an der Sache orientiert, einander zugewandt und im Hinblick auf eine lebenswerte Zukunft führen.”

Bild v.l.: Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung und Manuel Hagel, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Baden‑Württemberg und Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl 2026. Foto: dm-drogerie markt

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  • Christoph Werner und CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel am 3. März 2026 im dm-dialogicum in Karlsruhe.
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